Impfplan für Säuglinge und Kleinkinder
Wer die Termine kennt, bevor das Kind da ist, muss sie später nicht zwischen Stillen und Schlafmangel herausfinden.
Diese Seite gibt einen Überblick über die Impfungen der Schwangerschaft und der ersten Lebensjahre nach dem aktuellen österreichischen Impfplan. Sie ist als Vorbereitung gedacht: Wer die Termine kennt, bevor das Kind da ist, muss sie später nicht zwischen Stillen und Schlafmangel herausfinden.
Die Adresse enthält noch die Jahreszahl 2018 – sie stammt aus der früheren Website und bleibt erhalten, damit bestehende Verweise weiterhin funktionieren. Der Inhalt richtet sich nach dem aktuellen Impfplan. Maßgeblich ist immer die jeweils gültige Fassung des Bundesministeriums; Änderungen kommen bei einzelnen Impfungen häufiger vor, als eine Website nachziehen kann.
Es beginnt vor der Geburt
Zwei Impfungen sind in Österreich in jeder Schwangerschaft empfohlen, und beide gelten weniger der Mutter als dem Kind.
dTpa gegen Keuchhusten, Diphtherie und Wundstarrkrampf, vorzugsweise zwischen der 27. und 36. Schwangerschaftswoche. Die dabei gebildeten Antikörper gehen im letzten Drittel über den Mutterkuchen auf das Kind über und überbrücken die Zeit bis zu seiner eigenen Grundimmunisierung. Geimpft wird in jeder Schwangerschaft erneut, unabhängig davon, wann die letzte Auffrischung war. Näheres bei Keuchhusten.
Influenza, in jedem Trimester und in der gesamten Grippesaison. Schwangere erkranken schwerer als andere Erwachsene, und Säuglinge unter sechs Monaten können selbst noch nicht geimpft werden.
Beides sind Totimpfstoffe. Sie können am selben Tag in verschiedene Arme gegeben werden, ohne dass die Wirksamkeit darunter leidet.
Vor der Schwangerschaft gehören dagegen die Lebendimpfstoffe erledigt: Masern, Mumps und Röteln als MMR-Impfung sowie Windpocken. Zwei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen, danach ein Monat Abstand zu einer Schwangerschaft. Wer den Impfstatus nicht kennt, klärt ihn am besten in der Kinderwunschberatung – der Vorsorge-Fahrplan führt auf, was sonst noch dazugehört.
Der Ablauf im ersten Lebensjahr
| Alter | Was ansteht |
|---|---|
| ab 6 Wochen | Rotaviren, 1. Dosis (Schluckimpfung) |
| ab 2 Monate | Meningokokken B, 1. Dosis |
| 3 Monate | Sechsfachimpfung und Pneumokokken, je 1. Dosis; Rotaviren, 2. Dosis; Meningokokken B, 2. Dosis |
| 5 Monate | Sechsfachimpfung und Pneumokokken, je 2. Dosis |
| ab 9 Monate | Masern-Mumps-Röteln, 1. Dosis |
| 12 bis 14 Monate | Sechsfachimpfung und Pneumokokken, je 3. Dosis; Meningokokken B, Auffrischung |
| ab 13 Monate | Masern-Mumps-Röteln, 2. Dosis (frühestens 4 Wochen nach der ersten) |
Diese Übersicht dient der Orientierung. Der genaue Ablauf richtet sich nach dem gültigen Impfplan und wird von der Kinderärztin festgelegt; bei Frühgeborenen und bei Kindern mit Vorerkrankungen gelten abweichende Schemata.
Auffällig ist, wie wenige Termine es sind: Der weitaus größte Teil steckt in Kombinationsimpfstoffen. Sechs Erkrankungen in einer Spritze, dazu Pneumokokken in einer zweiten – das ergibt drei Haupttermine im ersten Lebensjahr statt achtzehn. Wären die Komponenten einzeln zu geben, wäre nicht nur der Aufwand größer; Impfprogramme scheitern in der Praxis nicht an der Wirksamkeit, sondern an versäumten Terminen, und jeder zusätzliche Termin ist eine Gelegenheit, einen zu versäumen.
Die Impfungen im Einzelnen
Rotaviren – eine Schluckimpfung ab der sechsten Lebenswoche, zwei oder drei Dosen je nach Präparat. Sie ist die einzige Impfung mit einer harten Altersgrenze: Wird der Beginn versäumt, lässt sie sich nicht nachholen. Deshalb gehört die Entscheidung vor die Geburt. Siehe Rotaviren.
Meningokokken B – ab dem zweiten Lebensmonat, weil der Erkrankungsgipfel im ersten Lebensjahr liegt. Dieser Impfstoff macht häufiger Fieber als andere; hier wird ausnahmsweise vorbeugend Paracetamol empfohlen. Siehe Bexsero.
Die Sechsfachimpfung gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae b und Hepatitis B – drei Dosen nach dem 2+1-Schema. Siehe Hexyon.
Pneumokokken – ein Konjugatimpfstoff, zu denselben Terminen wie die Sechsfachimpfung, in den anderen Oberschenkel. Siehe Pneumokokken.
Masern-Mumps-Röteln – ab dem vollendeten neunten Lebensmonat, die zweite Dosis frühestens vier Wochen später. Ein Lebendimpfstoff, und der einzige, den ein Kind im ersten Lebensjahr bekommt.
Was der Nestschutz leistet – und was nicht
Antikörper der Mutter gehen im letzten Schwangerschaftsdrittel über den Mutterkuchen auf das Kind über. Wie viel dabei ankommt, unterscheidet sich je nach Erreger erheblich, und das erklärt die Reihenfolge im Impfplan.
Gut funktioniert es bei Erregern, gegen die sich Antikörper gegen Eiweiße richten: Keuchhusten, Wundstarrkrampf, Diphtherie, Masern, Grippe. Genau deshalb wird in der Schwangerschaft gegen Keuchhusten und Grippe geimpft.
Schlecht funktioniert es bei bekapselten Bakterien – Pneumokokken, Meningokokken, Haemophilus influenzae b. Antikörper gegen Zuckerkapseln sind bei ungeimpften Erwachsenen niedrig, und was übertragen wird, reicht nicht weit. Deshalb beginnt die Impfung des Kindes gegen Meningokokken B so früh und deshalb gibt es hier keine Impfung für Schwangere, die das ändern würde.
Der übertragene Schutz baut sich außerdem über die ersten Lebensmonate ab – und er kann die Antwort auf frühe Impfungen des Kindes abschwächen. Das ist der Grund, warum die Masernimpfung erst ab dem neunten Lebensmonat gegeben wird: Vorher wären mütterliche Antikörper noch im Weg.
Was im zweiten Lebensjahr dazukommt
Nach der dritten Dosis der Sechsfachimpfung und der zweiten MMR-Dosis ist der größte Teil erledigt. Was folgt, ist überschaubar.
FSME – die Impfung gegen die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis ist ab dem vollendeten ersten Lebensjahr möglich und in Österreich wegen der hohen Verbreitung von erheblicher Bedeutung. Drei Dosen für die Grundimmunisierung, danach Auffrischungen.
Meningokokken ACWY folgt später, im Schulalter – siehe die Seite Impfplan für Schulkinder.
Hepatitis A wird bei Reisen in Länder mit hoher Verbreitung und in bestimmten Situationen empfohlen, ist aber nicht Teil des allgemeinen Programms.
Influenza ist ab dem sechsten Lebensmonat möglich und für Kinder in Österreich im kostenfreien Programm enthalten.
Wenn etwas dazwischenkommt
Kaum ein Impfplan läuft ohne Verschiebung ab, und die meisten sind unproblematisch. Was tatsächlich gilt, lässt sich in drei Sätzen zusammenfassen.
Eine unterbrochene Serie wird fortgesetzt, nicht neu begonnen. Auch nach Monaten oder Jahren zählt jede bereits gegebene Dosis. Es gibt bei den Impfungen des ersten Lebensjahres keine Frist, nach der alles wiederholt werden müsste – mit der bekannten Ausnahme der Rotaviren, wo die Möglichkeit endet statt sich zu verschieben.
Verschoben wird bei akuter, fieberhafter Erkrankung. Der Grund ist nicht ein Risiko, sondern die Unterscheidbarkeit: Impfreaktion und Krankheitszeichen ließen sich sonst nicht auseinanderhalten.
Keine Gründe zu verschieben sind: ein Schnupfen ohne Fieber, ein leichter Husten, eine laufende Antibiotikabehandlung, eine chronische Erkrankung in stabilem Zustand, Neurodermitis, Asthma, eine Allergie gegen Nahrungsmittel oder Pollen, Untergewicht, ein bevorstehender Eingriff, kranke Geschwister oder ein Zahnungsschub. Diese Liste steht hier, weil sie in der Praxis regelmäßig zu unnötigen Verschiebungen führt – und jede Verschiebung verlängert die Zeit, in der ein Kind ungeschützt ist.
Häufige Sorgen – kurz beantwortet
„Das ist zu viel auf einmal." Ein Sechsfachimpfstoff enthält in Summe weniger als vierzig Eiweißbausteine. Der Darm eines Neugeborenen wird in den ersten Lebenstagen von Milliarden Bakterien besiedelt, jede mit zahlreichen Oberflächenstrukturen. Die Größenordnungen sind nicht vergleichbar.
„Wir wollen die Impfungen einzeln geben." Einzelimpfstoffe für diese Komponenten sind in Europa nicht mehr im Handel. Die Frage stellt sich damit nicht als Wahlmöglichkeit.
„Wir wollen später anfangen." Das verlängert die Zeit, in der das Kind ungeschützt in das Alter hineinwächst, in dem die Erkrankungen gefährlich sind. Bei Rotaviren beendet es die Möglichkeit ganz.
„Aluminium." Eine Impfdosis enthält weniger als ein Milligramm. Über die Nahrung nimmt ein Säugling im ersten Lebenshalbjahr ein Vielfaches auf.
„Ein Zusammenhang mit Autismus, plötzlichem Kindstod, Allergien." Diese Fragen sind in Untersuchungen mit Millionen Kindern geprüft worden; ein Zusammenhang ließ sich nicht finden.
Wie sich das Programm über die Jahre verändert hat
Wer den Impfplan mit dem vergleicht, nach dem die eigenen Eltern geimpft wurden, findet mehr Impfungen und deutlich weniger Bestandteile. Beides gehört zusammen und lohnt eine Erklärung.
Mehr Erkrankungen abgedeckt: Haemophilus influenzae b kam in den 1990er-Jahren dazu, Pneumokokken und Meningokokken in den 2000er-Jahren, Rotaviren 2007 in Österreich, Meningokokken B in den 2010er-Jahren. Jede dieser Impfungen wurde möglich, nachdem ein technisches Problem gelöst war – bei den bekapselten Bakterien durch die Konjugation an ein Trägereiweiß, bei Meningokokken B durch einen völlig neuen Entwicklungsweg.
Weniger Bestandteile: Der alte Keuchhustenimpfstoff enthielt ganze abgetötete Bakterien mit über dreitausend Eiweißen und war entsprechend reaktionsfreudig. Der heutige azelluläre Impfstoff enthält eine Handvoll gereinigter Bestandteile. Der Pockenimpfstoff, mit dem ganze Generationen geimpft wurden, enthielt allein rund zweihundert.
In der Summe setzt sich ein Kind heute mit weniger Impfstoffbestandteilen auseinander als ein Kind vor vierzig Jahren – bei mehr als doppelt so vielen abgedeckten Erkrankungen. Das ist die Antwort auf den Einwand, es sei „immer mehr geworden": Die Zahl der Erkrankungen ist gestiegen, die Belastung nicht.
Der Keuchhustenimpfstoff hat allerdings auch eine Kehrseite dieser Entwicklung. Der azelluläre Impfstoff ist deutlich verträglicher, sein Schutz hält aber kürzer als der des alten – einer der Gründe, warum Keuchhusten trotz guter Durchimpfung nicht verschwindet und warum in jeder Schwangerschaft neu geimpft wird.
Was bei einem Termin hilft
Stillen oder Fläschchen während oder unmittelbar nach dem Einstich senkt die Schmerzreaktion messbar – besser als alles andere, was Eltern tun können.
Aufrecht halten statt hinlegen. Ein Säugling auf dem Arm der Mutter weint kürzer als einer auf der Untersuchungsliege.
Mehrere Impfungen an einem Termin sind für das Kind insgesamt weniger belastend als über mehrere Termine verteilte. Der Stress entsteht durch die Situation, nicht durch die Zahl der Einstiche.
Den Abend freihalten. Fieber und ein druckempfindliches Bein sind normal und dauern ein bis zwei Tage.
Nach jeder Impfung eine Viertelstunde bleiben. Sehr seltene Sofortreaktionen treten in dieser Zeit auf, danach praktisch nicht mehr.
Was nach der Impfung normal ist
Die häufigsten Reaktionen treten in den ersten ein bis zwei Tagen auf und sind Ausdruck dessen, dass das Immunsystem arbeitet: Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit am Oberschenkel; Fieber; Unruhe, vermehrtes Weinen, Appetitlosigkeit, vermehrtes Schlafen.
Kühlen der Einstichstelle hilft, ebenso ein Fiebermittel in altersgerechter Dosierung, wenn das Kind unter dem Fieber leidet. Vorbeugend Fieber zu senken wird nicht empfohlen, weil es die Impfantwort geringfügig dämpft – mit einer Ausnahme: bei der Meningokokken-B-Impfung, wo drei Dosen Paracetamol ausdrücklich empfohlen werden. Fragen Sie beim Termin danach, wenn diese Impfung ansteht.
Das geimpfte Bein soll normal bewegt und nicht geschont werden – das verteilt die Schwellung schneller. Baden und der übliche Tagesablauf sind unproblematisch.
Ärztlich beurteilt gehören: Fieber über 39,5 Grad, Fieber über mehr als 48 Stunden, ein Krampfanfall, ungewöhnlich schrilles Schreien über Stunden, eine Schwellung, die das ganze Bein umfasst, oder auffällige Teilnahmslosigkeit. Bei Säuglingen unter drei Monaten gilt jede Temperatur über 38 Grad als Grund für eine Beurteilung – unabhängig davon, ob geimpft wurde.
Bei einem Säugling zählt im Übrigen weniger die Höhe des Fiebers als das Verhalten. Ein Kind mit 39 Grad, das trinkt, Blickkontakt hält und sich beruhigen lässt, ist in einer anderen Lage als eines mit 38 Grad, das teilnahmslos wirkt und nicht mehr trinkt.
Der Impfpass
Jede Impfung wird mit Datum, Handelsname und Chargennummer eingetragen – im gelben Impfpass, im Eltern-Kind-Pass oder im elektronischen Impfpass. Fotografieren Sie den Pass nach jedem Termin; das dauert zehn Sekunden und ersetzt im Verlustfall die gesamte Recherche.
Ein fehlender Impfpass ist der häufigste Grund, warum später unnötig nachgeimpft oder aufwändig nachgeforscht wird – bei der Einschulung, vor einer Reise, im Verletzungsfall und besonders bei einer Schwangerschaft. Wer als Erwachsene ihren eigenen Impfpass sucht, weiß, wovon die Rede ist.
Was das alles in Österreich kostet
Der weitaus größte Teil der hier genannten Impfungen ist im kostenfreien Kinderimpfprogramm enthalten und wird von Bund, Ländern und Sozialversicherung gemeinsam finanziert. Das betrifft die Sechsfachimpfung, Pneumokokken, Rotaviren, Masern-Mumps-Röteln und die Influenzaimpfung für Kinder.
Bei einzelnen Impfungen war und ist die Regelung anders. Die Meningokokken-B-Impfung war lange eine Selbstzahlerleistung; ihre Einordnung hat sich mehrfach geändert. Auch die FSME-Impfung wird nicht vollständig übernommen, wobei es vergünstigte Aktionen gibt. Und die dTpa-Impfung für Schwangere ist nicht durchgängig kostenfrei; die Handhabung unterscheidet sich je nach Bundesland und Kasse.
Diese Angaben ändern sich schneller, als eine Website nachziehen kann, weshalb hier bewusst keine Beträge stehen. Fragen Sie beim Impftermin oder in der öffentlichen Impfstelle nach dem aktuellen Stand – und lassen Sie sich von einer Kostenfrage nicht abhalten, bevor Sie sie geklärt haben. Die Beträge liegen im Bereich weniger Impfstoffpreise, der verhinderte Schaden nicht.
Wie es weitergeht
Die Impfungen des Kindes führt die Kinderärztin durch. In dieser Ordination geht es um den Teil davor: die dTpa- und die Grippeimpfung in der Schwangerschaft, den Hepatitis-B-Test, den Rötelnschutz und die Frage, was im ersten Lebensjahr ansteht. Termin vereinbaren. Die Untersuchungstermine des Eltern-Kind-Passes rechnet der Mutter-Kind-Pass-Planer aus Ihrem Termin aus.
Zwei Dinge lohnen sich noch vor der Geburt: eine Kinderärztin suchen und einen ersten Termin vormerken – in Wien sind Kassenplätze früh vergeben, und die erste Untersuchung steht in der ersten Lebenswoche an –, sowie die Impffragen des ersten Halbjahres einmal in Ruhe durchgehen. Beides ist unspektakulär, dauert zusammen keine Stunde und macht für die ersten Wochen einen erheblichen Unterschied.
Häufige Fragen
Wie viele Impftermine sind es im ersten Lebensjahr?
In der Regel vier bis fünf, weil fast alles in Kombinationsimpfstoffen gebündelt ist. Der genaue Ablauf richtet sich nach dem gültigen Impfplan.
Was, wenn wir einen Termin versäumen?
Die Serie wird fortgesetzt und nicht neu begonnen – mit einer Ausnahme: Bei Rotaviren endet die Möglichkeit mit der 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche.
Werden Frühgeborene später geimpft?
Nein, nach dem tatsächlichen Lebensalter. Sie haben weniger mütterliche Antikörper mitbekommen und brauchen den eigenen Schutz eher früher.
Welche Impfungen brauche ich selbst in der Schwangerschaft?
dTpa zwischen der 27. und 36. Woche und die Grippeimpfung in jedem Trimester. Beide sind Totimpfstoffe und schützen zugleich das Kind in den ersten Lebensmonaten.
Was muss vor einer Schwangerschaft erledigt sein?
Die Lebendimpfstoffe: Masern-Mumps-Röteln und Windpocken, mit einem Monat Abstand zu einer Schwangerschaft. In der Schwangerschaft sind sie nicht möglich.
Ist Impfen in Österreich Pflicht?
Nein, Impfungen sind freiwillig. Eine Ablehnung wird dokumentiert und ändert nichts an der weiteren Betreuung.
Quellen
- Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: Impfplan Österreich 2026.
- Eltern-Kind-Pass-Untersuchungsprogramm-Verordnung (EKPUV), BGBl. II Nr. 241/2026, in Kraft seit 1.10.2026.
- World Health Organization: Immunization schedules and vaccine position papers.
- Amirthalingam G u. a.: Effectiveness of maternal pertussis vaccination in England. The Lancet 2014;384:1521–1528.
- Offit PA u. a.: Do multiple vaccines overwhelm the infant's immune system? Pediatrics 2002;109:124–129.
Dieser Text ist allgemeine Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch: Er kennt Ihre Vorgeschichte nicht und kann Sie nicht untersuchen. Wenn etwas an Ihrer Lage von dem abweicht, was hier steht, ist genau diese Abweichung das Entscheidende.
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