Spiralen

Lesedauer etwa 11 Minuten · Fachlich durchgesehen am 4.9.2026 von Dr. Linda Tamme

Die einzige umkehrbare Methode, die im Alltag so sicher ist wie im Beipackzettel – und die Frage nach dem Einsetzen, ehrlich beantwortet.

Die Spirale ist die einzige umkehrbare Verhütungsmethode, die im Alltag genauso sicher ist wie im Beipackzettel. Sie ist zugleich die, vor der die meisten Frauen am meisten Respekt haben – wegen des Einsetzens. Beides gehört zusammen besprochen, und beides steht hier.

Was eine Spirale ist

Eine Spirale – fachlich ein Intrauterinpessar, kurz IUP – ist ein kleiner, meist T-förmiger Körper aus Kunststoff, der in die Gebärmutterhöhle eingelegt wird. Sie ist etwa drei Zentimeter lang, wiegt fast nichts und bleibt je nach Modell drei bis acht Jahre liegen. Am unteren Ende hängen zwei dünne Rückholfäden, die durch den Gebärmutterhals in die Scheide reichen; an ihnen lässt sich die Lage ertasten und die Spirale später wieder entfernen.

Es gibt zwei Familien, die sich in ihrer Wirkung grundlegend unterscheiden:

  • Hormonspiralen geben das Gestagen Levonorgestrel in sehr geringer Menge direkt in die Gebärmutter ab. In der Ordination eingesetzt werden Jaydess, Kyleena und Mirena.
  • Hormonfreie Spiralen wirken über Kupferionen. Dazu gehören die klassische Kupferspirale und die Goldspirale, deren Kern aus Gold die Korrosion des Kupfers verlangsamen soll.

Der praktische Unterschied liegt weniger in der Sicherheit – beide sind sehr sicher – als darin, was mit der Blutung geschieht. Das ist bei der Entscheidung meist der Ausschlag gebende Punkt.

Wie eine Hormonspirale wirkt

Die Hormonspirale gibt gleichmäßig eine sehr kleine Menge Levonorgestrel ab – bei Jaydess anfangs etwa 14 Mikrogramm, bei Kyleena 17,5, bei Mirena 20 Mikrogramm am Tag. Zum Vergleich: Eine gestagenhaltige Tablette liefert ein Vielfaches davon, und zwar in den ganzen Körper. Die Spirale wirkt weit überwiegend dort, wo sie liegt.

Drei Vorgänge greifen ineinander:

  1. Der Schleim im Gebärmutterhals wird zäh und für Spermien praktisch undurchlässig. Das ist der wichtigste Mechanismus.
  2. Spermien, die den Gebärmutterhals dennoch passieren, verlieren an Beweglichkeit.
  3. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich unter dem Gestagen kaum noch auf. Deshalb wird die Blutung schwächer – und deshalb bleibt sie bei einem Teil der Frauen ganz aus.

Der Eisprung findet bei den kleineren Hormonspiralen meist weiterhin statt. Das ist für viele Frauen ein wichtiger Punkt: Der eigene Zyklus läuft in seinen hormonellen Abläufen weiter, nur die Blutung fällt schwächer aus.

Wie eine Kupferspirale wirkt

Kupferionen wirken auf zwei Wegen: Sie beeinträchtigen die Beweglichkeit und die Überlebensfähigkeit der Spermien, und sie verändern die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann. Hormone sind nicht im Spiel; der Zyklus bleibt vollständig erhalten, der Eisprung findet statt, die Blutung kommt wie zuvor – meist stärker.

Für Frauen, die keine Hormone möchten oder nicht vertragen, ist das die Methode der Wahl. Für Frauen mit ohnehin starken oder schmerzhaften Blutungen ist sie in aller Regel die falsche.

Wie sicher Spiralen tatsächlich sind

Der Pearl-Index gibt an, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger werden. Er existiert in zwei Fassungen: bei perfekter und bei üblicher Anwendung. Bei der Pille liegen diese beiden Zahlen mehr als um den Faktor zwanzig auseinander – 0,3 gegenüber 7. Nicht weil die Pille schlecht wäre, sondern weil Menschen sie vergessen.

Genau hier liegt die Stärke der Spirale: Nach dem Einsetzen gibt es nichts mehr, was man falsch machen könnte. Perfekte und übliche Anwendung fallen zusammen.

Methodebei üblicher AnwendungWas zu tun ist
Hormonspirale0,2nichts
Kupferspirale0,8nichts
Sterilisation der Frau0,5nichts, endgültig
Kombinationspille7täglich eine Tablette
Kondom13jedes Mal

Bemerkenswert ist die dritte Zeile: Die Hormonspirale ist rechnerisch sicherer als eine Sterilisation – und im Unterschied zu ihr umkehrbar. Alle Methoden nebeneinander stehen im Verhütungsvergleich.

Die einzelnen Spiralen

Jaydess

Die kleinste Hormonspirale: 28 mal 30 Millimeter, mit einer Einführhülse von 3,8 Millimetern Durchmesser. Sie enthält 13,5 Milligramm Levonorgestrel und bleibt drei Jahre liegen. Die Blutung wird schwächer und kürzer; bei etwa zwölf von hundert Frauen bleibt sie nach einem Jahr ganz aus.

Wegen ihrer geringen Größe ist sie häufig die erste Wahl bei jungen Frauen und bei Frauen, die noch nicht geboren haben – nicht, weil die anderen dort nicht gingen, sondern weil das Einsetzen leichter fällt.

Kyleena

Gleiche Abmessungen wie Jaydess, gleiche Einführhülse, aber 19,5 Milligramm Levonorgestrel und fünf Jahre Liegedauer. Die Blutung wird deutlich schwächer; bei etwa 23 von hundert Frauen bleibt sie nach einem Jahr aus. Für viele ist Kyleena der sinnvolle Kompromiss: kleiner Körper, lange Wirkung.

Mirena

Die große Hormonspirale: 32 mal 32 Millimeter, Einführhülse 4,4 Millimeter, 52 Milligramm Levonorgestrel, zur Verhütung bis zu acht Jahre zugelassen. Sie schwächt die Blutung am stärksten ab.

Mirena ist die einzige Spirale, die auch als Behandlung zugelassen ist – bei zu starken Regelblutungen. Das ist ein wichtiger Unterschied: Wer wegen starker Blutungen kommt und ohnehin verhüten möchte, löst mit ihr zwei Fragen mit einem Eingriff. Zusätzlich dient sie als Gestagenanteil einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.

Kupferspirale

Hormonfrei, fünf Jahre Liegedauer, in verschiedenen Größen erhältlich. Der Zyklus bleibt unverändert. Die Blutung wird bei den meisten Frauen stärker und länger, oft auch schmerzhafter – vor allem in den ersten Monaten. Als Notfallverhütung bis fünf Tage nach dem Geschlechtsverkehr ist sie die mit Abstand wirksamste Methode überhaupt und verhütet danach einfach weiter.

Goldspirale

Aufbau wie die Kupferspirale, mit einem Kern aus Gold. Er soll die Korrosion des Kupfers verlangsamen. Ein belegter Vorteil bei Wirksamkeit oder Verträglichkeit gegenüber der reinen Kupferspirale lässt sich daraus nicht ableiten – wer eine Kupferallergie befürchtet, ist damit dennoch oft besser bedient.

Alle fünf nebeneinander, mit Preisen und Kosten je Jahr, stehen im Spiralenvergleich.

Die Beipackzettel im Wortlaut

Wer nachlesen will, was Hersteller und Behörde selbst schreiben, findet den ungekürzten Text hier. Für die Hormonspiralen ist das die amtliche Gebrauchsinformation aus dem Arzneispezialitätenregister: Mirena, Kyleena, Jaydess, Levosert und Levosert One.

Kupferspiralen sind Medizinprodukte und keine Arzneimittel – für sie gibt es keine behördlich genehmigte Fassung, sondern nur die Information des Herstellers: Nova T 380, GyneFix und Eurogine T 380, Ancora 375 und Gold T, letztere auch für die Goldspirale.

Der Ablauf: zwei Termine, nicht einer

Eine Spiraleneinlage besteht in dieser Ordination aus zwei Terminen. Das ist kein Umweg, sondern der Grund, warum der zweite Termin kurz und erträglich bleibt.

Erster Termin: Verhütungsberatung

Gespräch über Ihre Vorgeschichte, Blutungsmuster, Kinderwunschplanung und Verträglichkeit von Hormonen. Dazu die Untersuchung: Ultraschall zur Beurteilung von Größe und Lage der Gebärmutter, Nativpräparat, Abnahme vaginaler Kulturen. Am Ende steht die Entscheidung, welche Spirale in Frage kommt – und das Wissen, dass keine Infektion vorliegt, die beim Einsetzen nach oben verschleppt werden könnte.

Zweiter Termin: die Einlage

Der Eingriff selbst dauert wenige Minuten. Vorbereitet wird der Muttermund; die Spirale wird in ihrer Einführhülse durch den Gebärmutterhals eingebracht und dort entfaltet. Die Rückholfäden werden auf die passende Länge gekürzt. Zum Abschluss eine Ultraschallkontrolle, die zeigt, dass die Spirale richtig liegt.

Im Paketpreis enthalten sind Kontrolle, Ultraschall, Schwangerschaftstest, Nativpräparat, die medizinische Vorbereitung, die Einlage und die Spirale selbst. Die Beträge stehen unter Preise.

Tut das weh?

Ja, das Einsetzen ist unangenehm – etwas anderes zu behaupten hilft niemandem. Die ehrliche Antwort lautet aber weiter: Wie unangenehm, hängt erheblich davon ab, wie es gemacht wird.

Vier Dinge machen den Unterschied:

  • Die Vorbereitung des Muttermunds. Ein weicher Muttermund lässt die Einführhülse passieren, ein fester nicht.
  • Der Zeitpunkt im Zyklus. Während oder kurz nach der Blutung ist der Gebärmutterhals von sich aus etwas geöffnet.
  • Der Durchmesser der Einführhülse. 3,8 gegenüber 4,4 Millimeter klingt nach wenig und ist es nicht.
  • Zeit. Der Eingriff dauert Minuten – aber nur, wenn niemand dabei unter Zeitdruck steht.

Was Sie erwarten dürfen: einen kurzen, kräftigen, krampfartigen Schmerz beim Durchtritt durch den Gebärmutterhals, danach ein Ziehen wie bei starken Regelschmerzen, das über Stunden nachlässt. Manche Frauen nehmen sich den Rest des Tages frei; viele gehen anschließend arbeiten. Ein Schmerzmittel eine Stunde vorher ist sinnvoll und wird besprochen.

Die ersten Monate

Bei einer Hormonspirale sind unregelmäßige Schmierblutungen in den ersten drei bis sechs Monaten die Regel, nicht die Ausnahme. Sie sind zugleich der häufigste Grund, warum eine Spirale vorzeitig wieder entfernt wird – und es lohnt sich sehr, das vorher zu wissen: Nach dieser Zeit wird die Blutung meist deutlich schwächer, kürzer und weniger schmerzhaft.

Bei einer Kupfer- oder Goldspirale ist es umgekehrt: Die Blutung wird stärker, länger und oft schmerzhafter, ebenfalls am ausgeprägtesten in den ersten Monaten. Auch das bessert sich meist, bleibt aber in der Regel stärker als vorher.

Kontrollen

Eine Kontrolle vier bis sechs Wochen nach dem Einsetzen, danach einmal jährlich. Im Ultraschall ist zu sehen, ob die Spirale noch an der richtigen Stelle liegt. Verrutschen kann sie – am ehesten in den ersten Monaten und am ehesten während einer Blutung.

Sie können die Fäden auch selbst ertasten. Wenn Sie sie plötzlich nicht mehr finden oder das harte Ende der Spirale spüren, ist das ein Grund für einen Termin, nicht für Panik.

Wann eine Spirale nicht in Frage kommt

  • bei einer bestehenden Schwangerschaft
  • bei einer akuten Entzündung im Genitalbereich – erst behandeln, dann einlegen
  • bei ungeklärten Blutungen – erst abklären, dann entscheiden
  • bei bestimmten Fehlbildungen oder großen Myomen, die die Gebärmutterhöhle verformen
  • bei Brustkrebs in der Vorgeschichte gilt das für Hormonspiralen; die Kupferspirale bleibt möglich
  • bei Morbus Wilson oder Kupferallergie gilt das für Kupferspiralen

Risiken – die drei, um die es tatsächlich geht

Verletzung der Gebärmutterwand

Beim Einsetzen kann die Einführhülse die Gebärmutterwand durchdringen. Das ist selten – die Zahlenangaben liegen bei etwa einem Fall auf tausend Einlagen – und in aller Regel folgenlos, wenn es bemerkt wird. Häufiger ist es kurz nach einer Geburt und während der Stillzeit, weil die Gebärmutterwand dann weicher ist. Deshalb wird nach einer Geburt üblicherweise zwölf Wochen gewartet.

Aufsteigende Infektion

Das Risiko einer Beckenentzündung ist in den ersten drei Wochen nach dem Einsetzen leicht erhöht, danach nicht mehr. Der Grund ist nicht die Spirale selbst, sondern die Möglichkeit, eine bereits vorhandene Infektion beim Einsetzen nach oben zu verschleppen. Genau deshalb steht der Beratungstermin mit Abstrichen vor dem Einlagetermin – er ist keine Formalität, sondern die eigentliche Vorsorge gegen diese Komplikation.

Fieber, zunehmende Unterbauchschmerzen oder übelriechender Ausfluss in den Wochen nach dem Einsetzen gehören noch am selben Tag abgeklärt.

Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter

Eine Spirale verhindert eine Schwangerschaft sehr zuverlässig. Kommt es dennoch zu einer, liegt sie häufiger als sonst außerhalb der Gebärmutter – nicht, weil die Spirale das verursacht, sondern weil sie die Einnistung in der Gebärmutter besonders wirksam verhindert. Absolut betrachtet ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft mit Spirale niedriger als ohne jede Verhütung. Praktisch heißt das: Bei ausbleibender Blutung mit Spirale und einseitigen Unterbauchschmerzen gehört ein Schwangerschaftstest gemacht und ein Termin vereinbart.

Spirale im Alltag

Sport, Sauna, Schwimmen sind uneingeschränkt möglich. Eine Spirale verrutscht nicht vom Laufen und wird nicht warm.

Tampons können verwendet werden. Bei Menstruationstassen ist etwas Vorsicht angebracht: Der Unterdruck beim Herausnehmen kann an den Fäden ziehen. Lösen Sie den Unterdruck bewusst, bevor Sie die Tasse entfernen – dann ist auch das problemlos.

Nach einer Geburt wird üblicherweise zwölf Wochen gewartet. Die Hormonspirale ist mit dem Stillen vereinbar: Levonorgestrel geht nur in geringsten Mengen in die Muttermilch über, und ein Einfluss auf Milchmenge oder Kind ist nicht belegt. Die Kupferspirale ist ohnehin hormonfrei.

Nach einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt kann die Spirale oft unmittelbar eingelegt werden – ein Zeitpunkt, an dem der Gebärmutterhals noch geöffnet ist und das Einsetzen deutlich leichter fällt.

Wechseln und Entfernen

Zum Ende der Liegedauer wird die alte Spirale entfernt und, wenn gewünscht, im selben Termin eine neue eingelegt. Beides zusammen dauert kaum länger als eine Einlage allein, weil der Gebärmutterhals bereits geöffnet ist.

Wer die Spirale vorzeitig loswerden möchte, kann das jederzeit – es braucht keinen Grund. Das Entfernen dauert Sekunden und tut deutlich weniger weh als das Einsetzen. Die Fruchtbarkeit kehrt unmittelbar zurück.

Eine Besonderheit gilt in den Wechseljahren: Wird eine Hormonspirale ab dem 45. Lebensjahr eingelegt, kann sie unter Umständen bis zur Menopause liegen bleiben. Das ist eine Entscheidung im Einzelfall und gehört besprochen.

Drei hartnäckige Irrtümer

„Die Spirale ist nur etwas für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung.“ Das stammt aus einer Zeit, in der es nur große Modelle gab. Mit Jaydess und Kyleena und einer Einführhülse von 3,8 Millimetern ist die Spirale für junge Frauen ohne Geburt gut geeignet – und sie ist genau für diese Gruppe interessant, weil dort das Vergessen der Pille am häufigsten vorkommt.

„Die Hormonspirale ist wie die Pille, nur anders verabreicht.“ Der Unterschied ist die Menge und der Ort. Eine Hormonspirale gibt in einem ganzen Jahr weniger Gestagen ab, als in wenigen Wochen Pille steckt, und sie wirkt weit überwiegend in der Gebärmutter. Östrogen enthält sie gar nicht – deshalb erhöht sie das Thromboserisiko nicht und kommt auch bei Migräne mit Aura und für Raucherinnen über 35 in Frage.

„Wenn die Blutung ausbleibt, staut sich etwas an.“ Nein. Die Blutung bleibt aus, weil sich unter dem Gestagen kaum Schleimhaut aufbaut – es ist nichts da, was abgestoßen werden müsste. Für viele Frauen ist genau das der angenehmste Teil der Methode; medizinisch ist daran nichts bedenklich.

Häufige Fragen

Merkt der Partner die Fäden?

Gelegentlich, vor allem in den ersten Wochen, wenn die Fäden noch nicht weich geworden sind. Sie lassen sich nachkürzen – ein kurzer Termin ohne Aufwand.

Kann eine Spirale herauskommen?

Ja, bei etwa zwei bis fünf von hundert Frauen, meist im ersten Jahr und meist während einer Blutung. Deshalb die Kontrolle nach vier bis sechs Wochen und deshalb der Hinweis, gelegentlich die Fäden zu ertasten.

Bin ich nach dem Entfernen sofort wieder fruchtbar?

Ja. Anders als nach der Drei-Monats-Spritze gibt es keine Verzögerung; der Zyklus läuft unmittelbar weiter. Das Entfernen selbst ist unspektakulär: kurzer Zug am Faden, wenige Sekunden.

Schützt eine Spirale vor sexuell übertragbaren Infektionen?

Nein. Dafür ist das Kondom die einzige Methode – bei wechselnden Partnerschaften also zusätzlich.

Geht eine Spirale auch, wenn ich noch nicht geboren habe?

Ja. Die alte Vorstellung, die Spirale sei etwas für Frauen nach abgeschlossener Familienplanung, ist überholt. Mit den kleinen Modellen und dünner Einführhülse ist sie für junge Frauen gut geeignet.

Wie es weitergeht

Wenn Sie eine Spirale erwägen, ist der nächste Schritt die Verhütungsberatung – dort entscheidet sich, welche in Frage kommt und wann der Einlagetermin sinnvoll liegt. Termin vereinbaren, oder sich vorher noch einen Überblick verschaffen: Spiralenvergleich und Verhütungsvergleich.

Quellen

  1. Fachinformationen zu Jaydess, Kyleena und Mirena, Bayer Austria, Stand 2025.
  2. Trussell J: Contraceptive failure in the United States. Contraception 2011;83(5):397–404.
  3. Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare: Intrauterine Contraception. FSRH Clinical Guideline, London 2023.
  4. World Health Organization: Medical eligibility criteria for contraceptive use. 5. Auflage, Genf 2015.
  5. Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: Empfehlungen zur Kontrazeption, Wien 2024.

Dieser Text ist allgemeine Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch: Er kennt Ihre Vorgeschichte nicht und kann Sie nicht untersuchen. Wenn etwas an Ihrer Lage von dem abweicht, was hier steht, ist genau diese Abweichung das Entscheidende.

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