Terminvereinbarung

Was in die Terminanfrage gehört, was Sie mitbringen sollten – und warum die Spirale zwei Termine braucht.

Termine werden ausschließlich nach Vereinbarung vergeben – derzeit per E-Mail an ordination@frauenarzt.net. Bitte schreiben Sie dazu, worum es geht: Manche Untersuchungen brauchen mehr Zeit als andere, und manche einen bestimmten Zykluszeitpunkt.

Was in die Anfrage gehört

  • Ihr Name und Ihr Geburtsdatum
  • Ihre Adresse und eine Telefonnummer für Rückfragen
  • Ihre Sozialversicherungsnummer
  • Ihr Anliegen in einem Satz – Vorsorge, Verhütungsberatung, Spirale, Schwangerschaft, Beschwerden
  • ob es eilt, und wenn ja, warum
  • Zeiten, zu denen Sie können

Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer sind keine Neugier: Namensgleichheiten kommen häufiger vor, als man denkt, und sie stiften beim Eintrag Verwirrung. Das Geburtsdatum ordnet den Termin eindeutig zu, die Sozialversicherungsnummer noch genauer – so kommt es zu keiner Verwechslung.

Die Angabe zum Anliegen ist kein Formalismus: Manche Untersuchungen und Behandlungen setzen eine ärztliche Aufklärung über Ablauf und mögliche Risiken voraus. Wenn das schon bei der Terminvergabe bekannt ist, lassen sich Gespräch und Nachbesprechung gleich mitplanen – das erspart Ihnen zusätzliche Wege.

Was Sie mitbringen sollten

  • e-card und einen Lichtbildausweis
  • eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente mit Dosierung und Einnahmeschema
  • Befunde von Untersuchungen und Operationen, die anderswo stattgefunden haben
  • Mammographiebefunde, falls vorhanden
  • Röntgen- oder CT-Bilder, falls vorhanden
  • den Mutter-Kind-Pass, wenn Sie schwanger sind

Bei Beschwerden hilft eine Notiz: seit wann, wie stark, wodurch besser oder schlechter. Im Gespräch fällt das erfahrungsgemäß schwerer, als man vorher denkt.

Termine für die Spirale

Eine Spiraleneinlage besteht aus zwei Terminen. Der erste ist die Verhütungsberatung: Kontrolle, Ultraschall, Nativpräparat, Abnahme vaginaler Kulturen und die Entscheidung, welche Spirale in Frage kommt. Der zweite ist der Einlagetermin selbst.

Diese Zweiteilung ist der Grund, warum das Einsetzen zügig und schmerzarm gelingt: Beim zweiten Termin ist alles bekannt, die Vorbereitung ist getroffen, und es muss nichts mehr improvisiert werden. Beide Termine und ihre Kosten stehen unter Preise.

Absagen und Verschieben

Bitte sagen Sie Termine mindestens 48 Stunden vorher ab oder verschieben Sie sie – dann kann der Platz jemand anderem zugutekommen. Für Termine, die nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden, wird ein Ausfallshonorar von 100 Euro verrechnet.

Absagen sind telefonisch und per E-Mail möglich. Wenn niemand abhebt: Eine E-Mail genügt, sie wird gelesen.

Pünktlichkeit

Fast alle Patientinnen erscheinen pünktlich, und das ist der Grund, warum die Wartezeiten kurz bleiben. Wenn Sie sich verspäten, sagen Sie kurz Bescheid – dann lässt sich meist etwas umstellen.

Befunde und E-Mail

Bitte übermitteln Sie keine Befunde per E-Mail. Unverschlüsselte E-Mail ist kein geeigneter Weg für Gesundheitsdaten, und es gibt keinen Grund, das zu riskieren: Bringen Sie die Unterlagen zum Termin mit oder senden Sie sie per Post.

Im Notfall

Diese Ordination ist keine Notfalleinrichtung. Bei akuten Beschwerden, starken Blutungen oder starken Schmerzen wenden Sie sich an das nächstgelegene Krankenhaus mit gynäkologischer Abteilung. In Wien ist der Ärztefunkdienst unter 1450 erreichbar, der Rettungsdienst unter 144.