Geburtstermin und Schwangerschaftswoche berechnen
Aus dem ersten Tag der letzten Blutung, aus einer Ultraschallmessung oder aus dem Tag der Empfängnis: Der Rechner nennt den errechneten Geburtstermin, die heutige Schwangerschaftswoche und die Termine, die daran hängen – vom Ende der Frühschwangerschaft bis zum Beginn des Mutterschutzes.
Warum 40 Wochen – und warum Sie nie 40 Wochen schwanger waren
Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Blutung, nicht ab der Empfängnis. Dieser Tag liegt rund zwei Wochen, bevor überhaupt eine Eizelle gesprungen ist. In der fünften Woche sind Sie also seit gut drei Wochen schwanger – und am errechneten Termin ist das Kind 38 Wochen alt, nicht 40.
Diese umständlich wirkende Zählung hat einen guten Grund: Der erste Blutungstag ist ein Ereignis, das Sie bemerkt haben. Der Tag des Eisprungs ist es nicht.
Welcher Rechenweg der genaueste ist
Die Ultraschallmessung im ersten Trimester, mit deutlichem Abstand: Zwischen 7+0 und 13+6 datiert die Scheitel-Steiß-Länge die Schwangerschaft auf etwa fünf Tage genau. Deshalb wird ein so bestimmter Termin später nicht mehr korrigiert – auch dann nicht, wenn eine spätere Messung ein größeres oder kleineres Kind zeigt. Ab dem zweiten Trimester unterscheiden sich Kinder so stark, dass eine Messung mehr über das Kind aussagt als über den Termin.
Quellen
- Robinson HP, Fleming JEE: A critical evaluation of sonar crown-rump length measurements. British Journal of Obstetrics and Gynaecology 82 (1975) 702–710
- Sozialministerium: Eltern-Kind-Pass
- Mutterschutzgesetz (MSchG), § 3: Beschäftigungsverbote für werdende Mütter
Er rechnet mit Mittelwerten. Ihr Körper tut das nicht. Das Ergebnis ist ein Ausgangspunkt für ein Gespräch, kein Befund – und es sieht nicht, was eine Untersuchung zeigen würde.
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